Kopenhagen, die Hauptstadt Dänemarks, ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Bei meinem letzten Urlaub habe ich dem Kulturzentrum Dänemarks einen Besuch abgestattet. Die Innenstadt mit dieser Mischung aus alten, wunderschönen Häusern, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben und den neueren, moderneren Bauten wie der Königlichen Bibliothek, ist wirklich atemberaubend. Kein Wunder, dass Kopenhagen zu den meistbesuchten Städten Europas zählt.
Ein Highlight ist natürlich das Wahrzeichen der Stadt, die „Den lille Havfrue“, eine Statue einer kleinen Meerjungfrau. Inspiriert wurde ihr Schöpfer von der Geschichte „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen. Doch dies ist nicht die einzige Sehenswürdigkeit. Es gibt viele Museen, Theater und Opern. Allerdings auch viele, sehr schön angelegte Kunstgärten. Es wurden allerhand Tulpen, Nelken, Orchideen und Rosen verwendet und in schönen Mustern zusammen geführt.
Zu den Eindrucksvollsten Bauten gehört das Königliche Theater, das vielleicht berühmteste Theater Kopenhagens. Leider ist mein Dänisch nicht besonders gut gewesen, weshalb ich mir nur Stück im „Mermaid Teater“ angesehen habe. Denn dort werden alle Stücke auf English aufgeführt. Ich habe mir „A Midsummer Night’s Dream“ von Shakespeare angesehen. Ich fand es beeindruckend, dass sie für die Kulissen echte Zierpflanzen und Blumen verwendet haben. Einer der Mitarbeiter hat mir, auf englisch, erklärt, dass es eine extra Gärtnerei, ein Plantecenter, gibt, in dem immer wieder für neue Dekorationen eingekauft wird.
Am nächsten Tag habe ich mir das Center etwas genauer angesehen, immerhin sind meine Mutter und meine Cousine vernarrt in Pflanzen und Blumen aller Art. Es befand sich in einer Einkaufsstraße, genauer in einer Nebengasse, die als „Blomster Staude“ bezeichnet wurde. Ich nehme an, dass es Blumenstrauß bedeutet. Dort fanden sich allerhand „Planteskoler“, Blomsterhandlerere“ und das „Plantecenter“. Die Gasse war quietschbunt von den unterschiedlichen Blumen und Zierplfanzen und sehr gut besucht. Ein Kunde, dem Akzent nach aus den Niederlanden, schien etwas an den Tulpen eines Blumenhändlers auszusetzen zu haben. Ich fand sie eigentlich recht hübsch, genau wie ein anderer Kunde, augenscheinlich aus Spanien, der sich lauthals in die Unterhaltung mischte und die „Flores“ lobte. Zumindest entnahm ich das seiner Gestik und Stimmlage.
Aber ich wollte mich im Plantecenter umsehen, eine große Gärtnerei, in der es allerhand Blumen gab. Die Blüten leuchteten in unterschiedlichen Farben, trotz der schlechten Hallenbeleuchtung. Besonders gefallen haben mir die Rosen, weshalb ich am Tag meiner Abreise einige wenige für meine Mutter mitgenommen habe. Insgesamt war die Reise sehr aufschlussreich und erholsam. Kopenhagen wird noch weitere Besuche wert sein, eine sehr schöne, schmucke Stadt.